09.01.2018

von JD-B° RB

Schlafen statt Niesen

Erleichterung für Allergiker: In Wasserbetten setzen sich keine Milben fest

Moderne Wasserbetten punkten nicht nur mit gesundem Liegekomfort, sondern auch mit stylishem Design

Heuschnupfenpatienten haben besonders im Frühling und Sommer mit teilweise heftigen Beschwerden zu kämpfen. Viele Allergiker plagen sich auch das ganze Jahr über mit Niesattacken, Juckreiz, laufender Nase und geröteten Augen herum. Besonders betroffen sind Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie. 

Bei diesen winzigen, für das bloße Auge kaum sichtbaren Spinnentierchen handelt es sich um natürliche "Mitbewohner" im Haushalt, die grundsätzlich erst einmal harmlos sind und auch keine Krankheiten übertragen. Sie lieben es warm und feucht, weshalb sie sich bevorzugt in Betten tummeln.

In Wasserbetten können sich keine Milben festsetzen

Durch natürliches Schwitzen verliert der Mensch bis zu einem halben Liter Schweiß pro Nacht, zusätzlich ein bis zwei Gramm Hautschüppchen, von denen sich Milben bevorzugt ernähren. Ein Großteil all dessen sammelt sich in der Matratze - sie bietet ideale Lebensbedingungen für Millionen von Milben. Deren Ausscheidungen können allergische Reaktionen auslösen. Die Ausscheidungen vermischen sich mit dem normalen Hausstaub und gelangen bei Bewegung der Matratze und Textilien in die Atemluft. So kommt es, dass Allergiker ausgerechnet dort, wo sie sich erholen wollen, unter den bekannten Symptomen leiden. Besonders stark ausgeprägt sind sie in den frühen Morgenstunden.

Die wichtigste therapeutische Maßnahme ist ein möglichst allergenfreies Bett - etwa ein Wasserbett von Savorana oder Akva Waterbeds. Da eine Wassermatratze undurchlässig ist, können sich in ihr keine Milben, Bakterien, Schmutz- und Staubpartikel festsetzen. Die glatte Vinyloberfläche lässt sich abwischen. Zudem wird die Matratze auf die durchschnittliche Außenkörpertemperatur von etwa 27 Grad oder etwas höher beheizt, wodurch Feuchtigkeit aus dem Bezug schnell verdampft. Unter www.savorana.de gibt es weitere Informationen und ein Händlerverzeichnis.

Auch die Hygiene ist wichtig

Auch die sonstige Hygiene im Schlafzimmer ist entscheidend: So sollten Matratzenbezüge, Kissen und Bettwäsche regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, der Boden zweimal wöchentlich feucht gewischt oder mit einem Staubsauger mit Feinstaubfilter gesaugt werden. Im Raum befindliche Sessel oder andere Polster sollte man ebenfalls regelmäßig absaugen und bei Bedarf mit entsprechenden Sprays behandeln.

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In Deutschlands Schlafzimmern geht es oft ziemlich unhygienisch zu. Ursache: Jeder Mensch gibt pro Nacht etwa einen viertel bis halben Liter Schweiß ab. Hinzu kommen in der Regel weitere Körperflüssigkeiten und Hautschuppen. Bettwäsche und Betttuch können diese Mengen nicht komplett aufnehmen. Über die Jahre entwickelt sich das kuschelige Bett so zu einem idealen Hort für Bakterien, Pilze und andere Allergene

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