14.02.2018

von JD-B° RB

Frühjahrsputz für die Augen des Hauses

Die Spuren des Winters von Fenstern und Co. gründlich beseitigen

Wer den Blick nach draußen ungetrübt genießen möchte, sollte die regelmäßige Pflegekur für die Fenster nicht allein auf die Verglasung beschränken, sondern auch die Rollläden nicht vergessen

Wenn die Sonne nach der kalten Jahreszeit wieder öfter in die Fenster und den Wintergarten scheint, werden die Spuren des Winters auf Glas- und Rahmenflächen deutlich sichtbar. Der geliebte Ausblick nach draußen ist empfindlich getrübt und ein ausgiebiger Frühjahrsputz muss Abhilfe schaffen. Auch wenn Fensterputzen nicht gerade zu den Lieblingshausarbeiten der Deutschen gehört, lässt sich mit einigen Tipps und Hausmitteln die Arbeit viel leichter gestalten.

Weg mit dem Dreck

Wichtig ist es bei der Pflegekur für die Häuseraugen, immer von außen nach innen sowie von oben nach unten vorzugehen. Nachdem zunächst die Beschläge mit einem handelsüblichen Haushaltsöl behandelt wurden, ist der Fensterrahmen an der Reihe: Für die Reinigung von Holzrahmen gibt es spezielle Pflegemittel, während Metall- und Kunststoffprofile ebenso wie eloxierte Aluminiumprofile mit einem neutralen Reiniger sowie einem Tuch oder Faservlies gesäubert werden. Für lackbeschichtete Profile wiederum bietet sich der Zusatz einer Politur an. Auf keinen Fall dürfen die empfindlichen Dichtungen vergessen werden, für deren Wartung eine Pflegemilch geeignet ist. Für die Säuberung der Verglasungen präsentiert die Werbung immer wieder neue Reiniger mit besonderen Zusätzen. Viele Experten schwören allerdings auf die altbekannten Hausmittel wie Wasser mit Spülmittel und einen Abzieher mit gerader und stabiler Gummilippe für streifenfreien Glanz. Wichtig ist das regelmäßige Ausspülen des Schwamms oder Microfasertuchs, um mit dem daran anhaftenden Schmutz oder Staub die Scheiben nicht zu verkratzen.

Rollladen nicht vergessen

"Zum Frühjahrsputz der Fenster und des Wintergartens gehören aber auch die entsprechenden Beschattungssysteme. Der Schmutz von den Rollläden lässt sich am besten mit einem Handfeger und einem feuchten Tuch entfernen. Vorsicht ist beim Hochdruckreiniger und Bürsten mit harten Borsten geboten, denn sie könnten die Mechanik der Rollläden zerstören", rät Norbert Wurster, Technischer Leiter bei Schanz, dem Fachbetrieb für maßgenaue Sonnenschutzsysteme. Werden an den Rollläden bei dieser Gelegenheit größere Schäden festgestellt, lohnt sich der rechtzeitige Austausch vor der kommenden heißen Jahreszeit. Es gibt inzwischen für nahezu jede Fenster- oder Glasdachform Modelle mit einem kompakten Rollladenkasten, die sich mühelos nachrüsten lassen. Unter www.rollladen.de finden Interessierte dazu weitere Informationen. Wer möchte, kann sogar einzelne Lamellen durch sogenannte Lichtschienen ersetzen lassen, durch deren löchrige Struktur auch bei heruntergelassenem Rollladen noch Tageslicht einfällt, ohne dass sich die Innenräume im Hochsommer unangenehm aufheizen.

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